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Der Tragische Tod von 52 Bergleuten Bei Der Kohlenbergwerksexplosion in Tabas

 

Laut dem Iran Human Rights Monitor (Iran HRM) explodierte am Samstag, dem 21. September 2024, um 21 Uhr, ein Kohlenbergwerk in der Stadt Tabas in der Provinz Südkhorasan. Bis zu diesem Zeitpunkt haben 52 Menschen ihr Leben verloren, was es zum tödlichsten Bergbauvorfall der Welt in Tabas macht.

Dieser Vorfall ereignete sich in einem der Tunnel des Kohlenbergwerks „Ma’dan-Jo“ am Stadtrand von Tabas. Laut Mashregh News wurden bei diesem Vorfall mindestens 52 Bergleute getötet und 17 weitere verletzt. Experten geben an, dass die Explosion durch die hohe Gas- und Methanleckage verursacht wurde. Viele der Todesfälle sind auf Erstickung zurückzuführen. Einige der Verstorbenen starben zudem durch Feuer und den Einsturz der Mine.

Vor diesem Vorfall war der tödlichste Bergbauunfall der Welt der im San José-Bergwerk in Chile im Jahr 2010, bei dem 33 Bergleute ums Leben kamen, was ihm den Titel der größten Bergbaukatastrophe der Welt einbrachte. Danach war der tödlichste Vorfall der Yurt Azadshahr-Mine im Iran, der im Mai 2017 stattfand und zum Tod von 43 Bergleuten führte.

Laut den zuständigen Behörden ist der Druck und die Gasfreisetzung in diesen Tunneln so hoch, dass die Rettungsaktionen erschwert werden. Die Rettungsteams müssen zunächst Routen für die Gasbelüftung einrichten, bevor sie die Tunnel betreten können, um den im Bergwerk eingeschlossenen Personen zu helfen.

Der Generaldirektor für Krisenmanagement in der Provinz Südkhorasan berichtete ebenfalls von der Möglichkeit eines Anstiegs der Todesfälle im Tabas-Bergwerk und dass die Anzahl der Verletzten deutlich höher sei.

Die Bergbauindustrie im Iran steht vor grundlegenden Herausforderungen in Bezug auf die Sicherheit und Gesundheit der Arbeiter. Jährlich verlieren Dutzende von Menschen bei Bergbauunfällen ihr Leben, was auf einen Mangel an Sicherheitsstandards und Nachlässigkeit der Behörden in diesem Sektor hinweist. Das Leben der Arbeiter steht auf dem Spiel, und ihre Sicherheit wird gefährdet.

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