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Iranisch-Deutsche Demonstrationen in Mehreren Deutschen Städten Zum Gedenken an Die Proteste von 2022

Am 14. September versammelten sich iranische Gemeinschaften weltweit, darunter in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Schweden, den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz, Norwegen, Italien, Dänemark, Australien und Belgien, um den zweiten Jahrestag des landesweiten Aufstands in Iran im Jahr 2022 zu begehen. In Deutschland fanden in Städten wie Berlin, Hamburg und Köln Demonstrationen statt, an denen zahlreiche iranischstämmige Bürger sowie Unterstützer der Bewegung teilnahmen. Bei diesen Versammlungen hielten auch einige deutsche Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft Reden und bekundeten ihre Solidarität mit den Forderungen der Demonstranten.

Zentraler Slogan der Protestierenden war: „Weder  Schah noch  Muhllahs, Ja zur demokratischen Republik“. Die Demonstranten forderten Freiheit, Menschenrechte und ein Ende der Unterdrückung durch das iranische Regime. Der Aufstand, der vor zwei Jahren durch den Tod der 22-jährigen Mahsa Amini in Polizeigewahrsam ausgelöst wurde, weitete sich damals auf 128 Städte im ganzen Iran aus und dauerte mehrere Monate. Während dieser Proteste wurden rund 750 junge Menschen von den iranischen Sicherheitskräften getötet und über 30.000 Aktivisten festgenommen. Viele Menschen wurden schwer verletzt, einige verloren durch die brutalen Repressionen der Regierung ihr Augenlicht. Trotz der Repression setzen sich iranische Exilgemeinden, insbesondere in Deutschland, weiterhin für den Wandel in ihrem Heimatland ein.

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